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Steuer gegen Armut

BildanfangZwei afrikanische Kinder beim Essen. Quelle: steuer-gegen-armut.orgBildende

Die Kampagne "Steuer gegen Armut" fordert eine geringe Besteuerung auf alle Finanzmarktprodukte, die von Banken, Brokern und Investoren gehandelt werden. Ein Steuersatz zwischen 0,01 und 0,1 Prozent auf den Kauf oder Verkauf solcher Produkte würde übermäßige Spekulationen verhindern, den Finanzmarkt stabilisieren und so dazu beitragen, Krisen wie die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise zu verhindern. Gleichzeitig würden Mittel eingenommen, um die Folgen der Krise, gerade auch in den armen Ländern, bewältigen zu können. Zudem wird der Finanzmarkt, der die Krise durch wildes Spekulieren maßgeblich ausgelöst hat, bei der Krisenbewältigung in die Pflicht genommen.

Mehr als 50.000 Bürger/-innen haben innerhalb von drei Wochen die Petition zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer online, per Fax oder per Brief unterstützt. Damit hat die Petition des Bündnisses "Steuer gegen Armut" das erforderliche Quorum für eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss des Bundestages erreicht.

Neben der öffentlichen Anhörung hat die Kampagne mit der Online-Petition erreicht, dass sich Menschen im ganzen Land mit den negativen Auswirkungen deregulierter Finanzmärkte auseinandergesetzt haben.


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