Save me – Flüchtlinge aufnehmen
Bildende
Nach Schätzungen des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) sind weltweit derzeit mehr als 40 Mio. Menschen auf der Flucht. Den meisten von ihnen gelingt es nicht, ihr Heimatland zu verlassen, oder sie schaffen es gerade einmal bis in die Nachbarländer. Oft bleiben sie dort für viele Jahre in überfüllten Flüchtlingslagern, ohne jede Perspektive auf Rückkehr oder einen Neuanfang.
Menschen auf der Flucht eine dauerhafte Perspektive zu geben ist das Ziel der Kampagne "save me – Flüchtlinge aufnehmen", das von einem breiten Bündnis von PRO ASYL mit dem UNHCR, Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen getragen und unterstützt wird. "Save me" will dabei eine Bewegung "von unten" initiieren, also aus den Städten und Gemeinden heraus. So soll die Politik dazu bewegt werden, für Deutschland eine Quote für die Aufnahme von Flüchtlingen festzulegen wie es sie bereits in vielen anderen Staaten wie etwa den USA, in Schweden oder Niederlande gibt.
In Deutschland beteiligen sich mittlerweile 56 bundesdeutsche Städte und Gemeinden an der Kampagne, angefangen von Aachen, Berlin, Bonn und Düsseldorf über Freiburg, Köln, München und Heidelberg bis hin zu Rostock, Schwerin, Tübingen und Ulm. Und es werden immer mehr: Zuletzt hat die Stadt Mainz ihren Beitritt zur Kampagne erklärt.
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