Hier finden Sie eine Aufstellung bundesweiter und regionaler Kampagnen und Aktionen zu Themen Globalen Lernens.
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Sachsen kauft fair
Noch immer werden zu viele Produkte unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen und von Kinderhänden hergestellt. Städte in Sachsen haben Ende November 2008 eine Kampagne für faire Beschaffung gestartet. Unter dem Motto "Sachsen kauft fair" wollen die Veranstalter sich für faire, soziale und ökologische Prinzipien bei der Beschaffung einsetzen und das Land Sachsen und seine Bewohner/-innen zu einem Umdenkens- und Umsetzensprozess anregen.
Save me – Flüchtlinge aufnehmen
Die Kampagne "save me – Flüchtlinge aufnehmen" will Menschen auf der Flucht eine dauerhafte Perspektive geben. Ziel ist es, die Politik dazu zu bewegen, für Deutschland eine Quote für die Aufnahme von Flüchtlingen festzulegen wie sie bereits in vielen anderen Staaten vorhanden ist. In Deutschland beteiligen sich mittlerweile 56 Städte und Gemeinden. Getragen wird die Kampagne von einem breiten Bündnis, darunter die Organisationen Pro Asyl mit dem UNHCR, Wohlfahrtsverbände, Kirchen sowie Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen.
Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage (SOR-SMC)
Am Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" (SOR-SMC) kann jede Schule teilnehmen. Die Voraussetzung ist, dass mindestens 70 Prozent aller Schulangehörigen (Schüler/-innen, Lehrkräfte und technisches Personal) die Grundsätze von SOR-SMC anerkennen. Damit verpflichten sie sich, an der Schule langfristige Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um alle Formen von Diskriminierung (insbesondere Rassismus und Antisemitismus) zu überwinden.
Sozialer Tag
Für einen Tag im Jahr tauschen Schüler/-innen aus ganz Deutschland ihr Klassenzimmer gegen einen Arbeitsplatz. Der erarbeitete Lohn fließt in Jugend- und Bildungsprojekte in Südosteuropa, Afrika, Asien und Südamerika. Der Tag wird organisiert von Schüler Helfen Leben. Der nächste Soziale Tag findet am 14. Juni 2012 statt.
Steuer gegen Armut
Die Kampagne "Steuer gegen Armut" fordert eine geringe Besteuerung auf alle Finanzmarktprodukte, die von Banken, Brokern und Investoren gehandelt werden. Mehr als 50.000 Bürger/-innen haben in kürzester Zeit die Petition zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer unterstützt.
StopEPA
Verlierer der regionalen Freihandelsabkommen (Economic Partnership Agreements - EPA) zwischen der EU und den 78 früheren Kolonien (AKP-Staaten) werden die armen Ländern sein. Daher hat das Africa Trade Network die internationale „StopEPA“-Kampagne ins Leben gerufen, die sich u.a. auch für wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltige Alternativen einsetzt.
Stopp Kinderarbeit - Schule ist der beste Arbeitsplatz
Weltweit gibt es etwa 250 Millionen arbeitende Kinder. Und dies trotz zahlreicher internationaler Bemühungen, Kinderarbeit einzudämmen. Die Kampagne "STOPP Kinderarbeit. Schule ist der beste Arbeitsplatz!" wendet sich mit Informationsmaterialien und Veranstaltungen an die Öffentlichkeit, Schulen und Politiker, um auf den Zusammenhang zwischen der Abschaffung von Kinderarbeit und dem Zugang zu Grundbildung aufmerksam zu machen.
Straßenkind-Aktionstag: Straßenkind für einen Tag
Im Rahmen des Straßenkind-Aktionstages ruft terre des hommes Kinder und Jugendliche dazu auf, am 20. November 2010 einen Sichtwechsel – Straßenkind für einen Tag – zu vollziehen. Hintergrund ist das 21-jährige Bestehen der UN-Kinderrechtskonvention. Vieles bis heute erreicht, aber noch werden zu viele Kinderrechte weltweit verletzt. Daher heißt es: Gemeinsam handeln wir! Gemeinsam setzten wir uns für die Rechte der Kinder ein.
Streetfootballworld - ein Netzwerk für den Straßenfußball
Das Projekt vernetzt einzelne Straßenfußball-Projekte rund um den Globus. Es geht um den Spaß am Kicken, aber auch um Fußball als Medium für soziale Entwicklung, Teamgeist, Globales Lernen, Gewaltverzicht.
Supermarkt-Initiative
Die Supermarkt-Initiative ist ein Zusammenschluss von 23 Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften. Sie fordert die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in der gesamten Lieferkette. Dabei geht es vor allem darum, strukturell etwas zu verändern, d.h. bessere Sozial- und Umweltstandards in der gesamten Lieferkette der Supermärkte durchzusetzen, in Deutschland, innerhalb der EU und in Produktionsländern.