EWIK-Portal: Frauen fördern und Hunger besiegen - Oxfam und KDFB zum Internationalen Frauentag

Springen Sie direkt: zur Hauptnavigation zu zusätzlichen Informationen






Zurück zu: weitere Meldungen

Frauen fördern und Hunger besiegen - Oxfam und KDFB zum Internationalen Frauentag

08.03.10

Quelle: Oxfam

Zum Internationalen Frauentag am 8. März rufen die Hilfsorganisation Oxfam und der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) die Bundesregierung auf, sich eindringlich für eine gesicherte Welternährung einzusetzen. Weltweit hungern eine Milliarde Menschen. Da Frauen und Mädchen bei der Hungerbekämpfung eine besonders wichtige Rolle einnehmen, müssen sie stärker unterstützt und beteiligt werden.

In der Landwirtschaft sind es vor allem Frauen, die arbeiten und deren Löhne unmittelbar den Familien zugute kommen. Deshalb sei es unerlässlich, gerade am Internationalen Frauentag an eine nachhaltig gestaltete Zukunft zu denken und kraftvoll eine weltweite Gleichberechtigung der Frauen zu fordern.

Obwohl in vielen Ländern hauptsächlich Frauen Lebensmittel für den lokalen Markt anbauen und ihre Familie versorgen, haben gerade Frauen kaum Zugang zu Land, Krediten und Beratungsdienstleistungen. Nur fünf Prozent der Beratungsdienstleistungen weltweit (z.B. Anbautechnik und Vermarktung) stünden Frauen zur Verfügung.

In den letzten Jahren ist die Zahl der weltweit Hungernden auf mehr als eine Milliarde angestiegen, davon 60 Prozent Frauen und Mädchen. Laut Marita Wiggerthale, Agrarexpertin bei Oxfam, reicht eine bloße Steigerung der Nahrungsmittelproduktion nicht aus, um Menschen automatisch satt zu machen. Vielmehr müsse auch die Einkommenssituation der Hungernden, insbesondere der Frauen, durch faire Löhne verbessert werden. Dies wirke sich dann auf die gesamte Familie aus. In einem weiteren Schritt müssen laut Oxfam und KDFB endlich faire internationale Handelsregeln geschaffen und angemessene Preise für Agrarprodukte gezahlt werden.

Zum Thema Frauen und Welternährung finden Sie untenstehend einen Download.


Springen Sie direkt: zur Hauptnavigation zum Seitenanfang