EWIK-Portal: Im Fokus: Fußball-WM

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Im Fokus: Fußball-WM

Zur Fußball-WM 2010 in Südafrika hat das Portal Globales Lernen vor ca. einem Jahr eine eigene Rubrik "Im Fokus" erstellt. Sie enthält neben Hinweisen zu Südafrika auch viele allgemeine Hinweise auf Materialien zum Thema "Fußball und Globales Lernen", die auch für die Frauen-Fußballweltmeisterschaft 2011 in Deutschland genutzt werden können.


Logo des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

BMZ - Entwicklungszusammenarbeit mit Südafrika

Südafrika ist Wirtschaftslokomotive und Stabilitätsgarant in der Region des südlichen Afrikas. Die entwicklungspolitische Zusammenarbeit des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit dem Land besteht seit Ende der Apartheid 1994. Sie ist eng und vertrauensvoll und Teil einer umfassenden deutschen Außen-, Sicherheits-, Umwelt- und Außenwirtschaftspolitik. Die Entwicklungszusammenarbeit mit Südafrika soll einerseits einen Beitrag zur Bewältigung der historischen Lasten Südafrikas und zur Bekämpfung der strukturellen Ursachen von Armut und extremer Ungleichheit leisten. Andererseits ist Südafrika ein wichtiger Partner zur Erreichung regionaler und globaler Ziele. Pünktlich zur Fußball-WM bietet das BMZ aktuelle Informationen zur deutsch-südafrikanischen Entwicklungszusammenarbeit. Neben einigen Daten und Fakten werden drei deutsch-südafrikanische Projekte zur Fußball-WM 2010 vorgestellt und ein Überblick über verschiedene Projekte der deutsch-südafrikanischen Entwicklungszusammenarbeit gegeben. Es folgen acht weitere Projekte aus den Bereichen Gewaltprävention, HIV/Aids-Prävention, Reform der öffentlichen Verwaltung und berufliche Bildung.


1GOAL - Bildungsgipfel

Der südafrikanische Staatspräsident Jacob Zuma hat für den 7. Juli 2010 in Kapstadt ein Treffen internationaler Staats- und Regierungschefs zur Förderung von Bildung in armen Ländern angekündigt. Damit ist eine zentrale Forderung der Global Campaign for Education (GCE) erfüllt. Es soll sichergestellt werden, dass 72 Millionen Kinder, die keine Grundschule besuchen können, eine Grundbildung erhalten.


Logo Kampagne "1Goal - Bildung für alle!". Quelle: bildungskampagne.org

Start der Globalen Aktionswochen "1GOAL - Bildung für alle!"

"1GOAL - Bildung für alle!" ist die größte zivilgesellschaftliche Kampagne zur FIFA Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Die Global Campaign for Education fordert mit Unterstützung des Fußballweltverbandes (FIFA) mehr Engagement für das UN-Entwicklungsziel "Bildung für alle". Am 29. April 2010 stellten Vertreter der Globalen Bildungskampagne, die 1GOAL in Deutschland organisiert, die Kampagne im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung vor. Noch bis zum 31. Juli sind Schulen, Fußballvereine und alle, die gern mitmachen möchten, aufgerufen, "1GOAL - Bildung für alle!" zu unterstützen.


Logo "Gemeinsam für Afrika". Quelle: gemeinsam-fuer-afrika.de

Gemeinsam für Afrika - Schulaktion 2011: "Mädchen und Frauen bewegen Afrika!"

Das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA stellt in seiner bundesweiten Aktion "Schulen - Gemeinsam für Afrika" auch 2011 themenspezifische Unterrichtsmaterialien zur Verfügung, um Lehrkräfte anzuregen, sich im Schulunterricht differenziert mit dem afrikanischen Kontinent auseinanderzusetzen. In 2011 veranstaltete das Bündnis dazu unter dem Motto "Mädchen und Frauen bewegen Afrika!" einen Wettbewerb, der am 24. Juni 2011 endete.


Kampagnen-Logo mit Schriftzug "Gib deine Stimme ab". Quelle: schulenfuerafrika.de

Gib ab! Deine Stimme für "Schulen für Afrika"

Ein halbes Jahr vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika startete UNICEF die Kampagne "Gib Deine Stimme ab - für Schulen für Afrika!", um allen Kindern im südlichen Afrika einen Platz in der Schule zu verschaffen. Mit einer großen Unterschriftenaktion und konkreten Forderungen an die Bundesregierung will UNICEF Deutschland den Druck auf die Regierungen erhöhen, das Recht auf Bildung für jedes Kind zu verwirklichen. UNICEF macht dabei auch auf die Bedeutung entwicklungspolitischer Bildungsarbeit aufmerksam: "Kinder in Deutschland müssen im Schulunterricht mehr über die Situation der Kinder in den Entwicklungsländern erfahren. Entwicklungspolitische Bildung und Kinderrechte gehören verpflichtend in alle Lehrpläne ab der Grundschule".


Logo "Aktion Rote Hand. Quelle: aktion-rote-hand.de

Aktion Kindersoldaten

Pünktlich zur Fußball-WM in Südafrika wird wieder die Aktion Rote Hand, die 2003 von FRIEDENSBUND ins Leben gerufen wurde, tätig. Die Sonderaktion, an der sich auch Plan International und World Vision beteiligen, richtet sich gegen den Missbrauch von Kindern zu Soldaten. Ein wichtiger Bestandteil der Aktion Rote Hand ist die Beteiligung von Politiker/-innen. Bei der Aktion zur WM dürfen es natürlich auch Fußballer/-innen sein. Sie sollen im Unterricht mit den Kindern und von den Kindern lernen. Nach der Aktion Rote Hand nehmen sie die Aktionsblätter der Kinder und Jugendlichen mit und leiten sie an die FIFA weiter.


Logo der Aktion "Star of Apartheid"

Unterschriftenaktion für Apartheidentschädigung

Der Auftritt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Südafrika steht unter keinem guten Stern. Das Problem ist nicht das DFB-Team, sondern dessen Hauptsponsor: Mercedes-Benz. Daimler hat bislang keine Entschädigungszahlungen an südafrikanische Apartheidopfer geleistet, obwohl der deutschen Firma Unterstützung des Apartheidregimes und damit Beihilfe zu schweren Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen wird.Die südafrikanische medico-Partnerorganisation Khulumani Support Group fordert die Anerkennung des begangenen Unrechts und Entschädigungszahlungen. Medico will die zunehmende Aufmerksamkeit durch die WM in Südafrika dazu nutzen, den Druck auf Daimler in Deutschland zu erhöhen. Mit der Kampagne "Daimler - Star of Apartheid" unterstützen sie die Apartheidopfer in der Auseinandersetzung mit dem Stuttgarter Konzern. Auf der Seite von Medico kann man die Aktion online unterzeichnen.


Logo "kickHIV!" Quelle: www.kickhiv.de

kickHIV! - Gemeinsam gegen AIDS in Südafrika

Bundesweite Aktionstage setzen vom 28. bis zum 30. Mai 2010 ein Zeichen gegen AIDS und Armut im südlichen Afrika. Bei kickHIV! kann sich jede/r an einem Tag aktiv für einen guten Zweck einsetzen. Die Spendengelder, die im Zuge der kickHIV! – Aktionstage gesammelt werden, fließen in ein Projekt von lokalen Partner der Kampagne in Südafrika. Das Projekt möchte durch das Thema Fußball zur AIDS-Aufklärung und Bildung beitragen.


Logo Schulwettbewerb EineLebensWeltMeisterschaft 2010. Quelle: agl-einewelt.de

Schulwettbewerb EineLebensWeltmeisterschaft 2010

Die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (AGL) trägt in Kooperation mit dem Entwicklungspädagogischen Informationszentrum Reutlingen (EPIZ) den bundesweiten Schulwettbewerb "Lebenswelten Jugendlicher in der Einen Welt" aus. Dabei wird die Fußball WM 2010 in Südafrika als Anlass genommen, den Eine Welt Gedanken mit dem Fair Play Gedanken des Sports zu verbinden und so zu stärken. Zudem sollen die Chancen von Vielfalt und unterschiedliche Lebenswelten erfahrbar gemacht sowie das Selbstbewusstsein der Jugendlichen über die Form eines Wettbewerbs gestärkt werden. Höhepunkt des Wettbewerbs ist das Endturnier im Juni 2010, bei dem 32 Teams um den Weltmeistertitel spielen und attraktive Preise gewonnen werden können.


Der Projekttag beginnt und endet mit einem Konzert. Quelle: blackandwhite-schwarzundweiss.de

Projekttage für Schulen der Initiative Black&White e.V.

Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Afrika bietet die Initiative Black&White e.V., ein gemeinnütziger Verein für Verständigung zwischen Afrika und Europa, einen Projekttag für Schulen an. Seit Jahren ist die afrikanisch-deutsche Gruppe im ganzen Bundesgebiet unterwegs und bietet neben einem Auftaktkonzert mit traditionellen afrikanischen Liedern Trommel-, Tanz- und Gesangskurse, aber auch Powerpointvorträge zu dem Thema "Leben in Afrika und was wir damit zu tun haben" an. Der Projekttag eignet sich für alle Altersstufen und Schulformen, weitere Informationen zu Inhalten, Ablaufplänen und Kosten wie auch Erfahrungsberichte finden sich auf der Homepage.


Logo der Kampagne. Quelle: www.ci-romero.de

Für fairp(l)ay in der Sportbekleidungsindustrie: Profitgier die Krallen zeigen

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 ist für Puma und Co. ein Profit versprechendes Großereignis. Schon lange laufen sich Sportartikelhersteller für die WM im Sommer warm und sichern sich Ausstattungsrechte vor allem bei afrikanischen Nationalmannschaften. Während die Gewinnsummen der Sportartikelhersteller immer weiter in den Himmel steigen, wissen Tausende von Näherinnen nicht, wie sie im Monat über die Runden kommen sollen. Im Rahmen der Clean Clothes Campaign will die Christliche Initiative Romero auf diese Defizite verstärkt aufmerksam machen.


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