Armut, Ausbeutung oder Anspruch halbieren? Welche Wege führen zum Erreichen der Millenniumsziele?
11.06.10
Ort: Berlin
Bildende
Vor zehn Jahren verabschiedeten die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen die Millenniumserklärung. Etwas später folgten die acht Millenniumsentwicklungsziele (MDG) zu Armutsbekämpfung, Bildung, Mutter-Kind-Gesundheit, HIV-Aids, Ressourcenschutz und Welthandel. In diesen Bereichen wurden universelle und nationale Zielvorgaben und Indikatoren aufgestellt, um die Situation in den sogenannten Entwicklungsländern substanziell zu verbessern.
Zweifelsohne ist die Diskussion der Millenniumsentwicklungsziele eine komplizierte und vielschichtige Angelegenheit. Es gibt nicht nur Versagen und Nicht-Erreichung der Ziele. Es gibt auch einzelne Ziele und Regionen, bei und in denen Erfolge zu vermelden sind: Zum Beispiel beim Zugang zu sauberem Trinkwasser und der Bekämpfung von Malaria, oder bei der Armutsbekämpfung in China und in Ghana.
Im Rahmen der Jahresveranstaltung der Stiftung Nord-Süd-Brücken sollen Vertreter/-innen staatlicher und nicht-staatlicher Entwicklungszusammenarbeit die entwicklungspolitischen Rahmenbedingungen der Millenniumsziele reflektieren und u.a. folgende Fragen beantworten: Wie ist der Stand der Umsetzung, welche Erfolge und Probleme gibt es? Welche positiven Wirkungen haben konkrete Auslandsprojekte bei der Armutsbekämpfung? Und wo lassen sich in Deutschland Ansatzpunkte identifizieren, um wirkungsvoll zur weltweiten Armutsbekämpfung beizutragen?
Die Veranstaltung endet mit der Übertragung des Eröffnungsspieles der Fußball-WM in Südafrika.
Springen Sie direkt: zur Hauptnavigation, zum Seitenanfang
